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| Projekt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Idee Im Sommer 1993 kamen einige Mitglieder des Unitheater Karlsruhe auf die Idee, es mal statt mit Theater mit einem Film zu versuchen. Heraus kam "Die Hitze", ein ca. 60-minütiger Schwarzweiß-Film. Ohne Wissen in das Projekt gestartet, lernten die Beteiligten das Nötige während der Produktion. Und das Nötige war eine ganze Menge. Nach der feierlichen Premiere kam schnell die Idee auf, noch einen Film zu drehen, um das frische Wissen auszunutzen und alle Fehler zu vermeiden, die beim Erstling noch begangen wurden. Der Ablauf Der Film "Wahlnacht" entstand als eine Koproduktion des UniTheater Karlsruhe mit dem Studentischen Kulturzentrum an der Universität Karlsruhe. Die ersten Drehbuchversionen tauchten im Sommer 1995 auf, die endgültige Version Ende des Jahres. Die eigentlichen Dreharbeiten fanden von Mitte März bis Mitte April 1996 statt. Die Postproduktion erstreckte sich dann etwas länger: die letzten Handgriffe erfolgten im März 2001. An der gesamten Produktion waren über 30 Personen beteiligt. Die Dreharbeiten waren mit Absicht in den Frühling gelegt, da viele Außenaufnahmen vorgesehen waren. Um es kurz zu machen: es war der kälteste Frühling aller Zeiten. Im Film eher sommerlich bekleidete Schauspieler mummelten sich sofort nach dem erlösenden "Cut" in dicke Dauenjacken. Der Film in den Kassetten wurde durch die Kälte so steif, dass er nur noch laut quitschend durch die Kamera lief - was in mancher Szene deutlich hörbar ist. Immerhin fiel kein Schnee mehr. Ursprünglich auf 16mm Farbmaterial gedreht, wurde die Rohschnittfassung auf Digitalvideo übertragen und der Feinschnitt, die Farbkorrektur, die Tricks, die Vertonung und die Abmischung digital im Computer durchgeführt. Insgesamt hat die Produktion ca. 25.000 DM und mehrere Tonnen Nerven gekostet. Neben vielen hundert Metern Tonband wurden knapp 8.500 m Film belichtet und ungefähr 150 GByte an Daten durch den Schnittcomputer gejagt. Das Team verbrauchte mehrere Melitta-Kaffeemaschinen (und man beachte auch das Handtuch, das sich so kleidsam um die Hüften von Daniel Steiner schmiegt) und ungefähr hundert Müsliriegel, die eigentlich als Requisite für Volker Heymann vorgesehen waren. Das Fazit Das mit dem "Fehlern vermeiden" hat nur fast geklappt, aber allein der Drehtag am Wahlabend im Stuttgarter Landtag hat schon den ganzen Aufwand gelohnt. Dabei mussten wir zwar feststellen, das unsere mitgebrachten Politiker(innen) überzeugender sind, die echten sich aber redlich Mühe gaben, im Film nicht zu schlecht auszusehen. |
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